«Was uns bleibt…» / 260 x 115 x 110 cm / Mixed Media
Preis auf Anfrage beim Künstler
=> Zur Webseite des Künstlers
Zur Installation „Was uns bleibt…“: Ohne die Entdeckung des Erdöls wäre die rasante, industrielle Entwicklung des letzten Jahrhunderts nicht möglich gewesen. Rohöl besteht aus über 500 Komponenten, die im Verlaufe der Zeit für uns nutzbar gemacht worden sind. Zum Beispiel sind Benzine, Heizöl und Kunststoffe geschaffen worden, die zu einem grossen Teil unser Leben bestimmen und mithelfen unseren heutigen Wohlstand zu erlangen und zu erhalten. In dieser rasanten Entwicklung stellt sich immer mehr die Frage der Nachhaltigkeit für Mensch und Umwelt. …
… zeige mehr
… Bei der Umwelt wird es immer offensichtlicher, dass der Raubbau, der CO2-Ausstoss und Anderes zu einer erhöhten Klimaerwärmung beitragen, die uns über kurz oder lang mehr kosten könnte als der Gewinn, den wir in dieser Zeitspanne erwirtschaftet haben. Und wie steht es um uns Menschen? Inwieweit sind wir dem Diktat des Fortschrittes unterworfen oder anders gefragt: sind wir noch uns selbst in dieser Welt? Diese Fragen finden Ausdruck in der Installation. Das rohe Holzgerüst verweist auf die Bohrtürme, die noch heute in der ganzen Welt nach diesem wichtigen Rohstoff suchen. Darin drei menschliche Körper, die auf den ersten Blick entspannt wirken. Erst auf den zweiten Blick wird ersichtlich, dass die Form ihres Körpers sie in ihrer Beweglichkeit einschränkt und zur Frage mündet: Sind sie noch sich selbst oder gefangen im rasanten, dynamischen Fortschritt, der keinen Einhalt bietet?
zeige weniger …
Adrian Bütikofer wurde 1960 in Kirchberg BE geboren. 1976-1984 Lehren als Maschinenzeichner und Elektromonteur. 1984-1991 Verschiedene Auslandaufenthalte in Marokko, Australien, Aegypten, Nordamerika und den Philippinen. 1980 Erste Berührungen mit der bildenden Kunst durch Bekanntschaft mit Eisenplastikern der Region Bern. Erste Gestaltungen mit Holz und Eisen. 1986 Ausbildung zum Tauchlehrer. Der Drang nach dem finden einer eigenen Sprache in der bildenden Kunst verstärkt sich. Seither kontinuierliche autodidaktische Weiterbildung. Seit 1998 Freischaffend als Künstler. 2004 Kulturmanager SAWI. 2007 Mitgliedschaft «visarte.ch» und «skulpture-network». 2013 Mitgliedschaft Schweizerische St. Lukas Gesellschaft
=> Zur Webseite des Künstlers
® an sämtlichen Werken und Abbildungen davon bestehen uneingeschränkte Urheber- und Urheberpersönlichkeitsrechte der Künstlerinnen und Künstler.
=> Zum Standort der Position 10 auf dem Plan des Skulpturenparks Hunziken