12 Tüpf-Li Sabina Speich – «Maoam»

Gehäkelte Skulptur eines Bonbons «Maoam» im Massstab von ca. 40 x 80 cm

Die Arbeit wird aus Second Hand Wolle und gebrauchten Garnen gefertigt und mit Metall und Stein gefüllt, wodurch sie für den Aussenraum Wind wetterfest ist. Durch die Materalwahl entsteht ein Kontrast zwischen der weichen, handgearbeiteten Oberfläche und dem festen, dauerhaften Inneren. Die Skulptur ist Teil der Langzeitserie #crochetgiantfood, die sich mit Konsumverhalten sowie Fast Food und Junk Food auseinandersetzt. Die Übergrösse der Objekte rückt alltägliche Produkte in einen neuen Kontext und lädt zu einer kritischen Auseinandersetzung mit den Spuren des Konsums ein.

Sabina Speich (1965, Winterthur) lebt und arbeitet in Winterthur, Schweiz. Mixed-Media-, Multimedia- und Konzeptkünstlerin. BA Fine Arts (Media Art) und MA Art in Public Spheres, Hochschule Luzern. Nationale und internationale Ausstellungen in Galerien, Museen und im öffentlichen Raum. Ihre Arbeit verbindet Textil- und Medienkunst, partizipative Formate und Kunstaktivismus mit Fokus auf Sichtbarkeit, Resilienz und soziale Gerechtigkeit.

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